Archiv des Autors: Ferra

Die Oberfläche des Mondes, grau und kalt. Doch auf ihm lagern eine Menge Schätze.

Die Schätze des Mondes

Während der Entstehungszeit unseres Sonnensystems vor 4,5 Milliarden Jahren herrschte Chaos und die junge Protoerde kreiste noch ohne ihren Mond auf ihrer Bahn um die Sonne. Doch dann kam es zu einer Kollision mit einem weiteren Planeten, der etwa die Größe des Mars besessen haben muss: Theia. Dieses Ereignis ging für Theia nicht gut aus und aus den Trümmern des Zusammentreffens entstand unser Mond.

Auf den ersten Blick ein trockener, trostloser Himmelskörper. Aber wir haben ihm viel zu verdanken. Ohne seine stabilisierende Wirkung auf unsere Erdachse hätten wir keine Jahreszeiten und unsere galaktische Heimat würde schlingern, was zu massiven Temperaturschwankungen führen würde.

Aber der Mond hat noch weitaus mehr zu bieten: In seinem Gestein und Staub lagern Rohstoffe!

Willkommen zum zweiten Artikel von „Science & Fiction“, in dem ich euch die Wissenschaft hinter meiner Space Opera vorstelle.

Rohstoffe auf der Mondoberfläche

Auf dem Mond lagern Rohstoffe wie Silizium, Gold und Platin, aber auch noch etwas anderes: Helium-3 – ein Rohstoff für die Kernfusion. Die ESS (Earth Space Ship) Hawking in meiner Space Opera wird mit Kernfusion betrieben. Deswegen lege ich in diesem Artikel auch den Fokus darauf.

Quick Info: Für Kernfusion werden zwei Stoffe benötigt: Deuterium – auch schweres Wasser genannt – und Tritium. Allerdings ist Tritium radioaktiv, sehr selten und damit extrem teuer. Als Alternative kann man Helium-3 nutzen.

Auf der Erde gibt es Helium-3 in der Erdkruste, doch es ist gasförmig, verflüchtigt sich und verschwindet schließlich im Weltall. Das Helium-3 der Sonnenwinde kann aufgrund des Erdmagnetfeldes gar nicht erst bis zu uns vordringen.

Auf dem Mond sieht das anders aus. Dort konnte sich das Helium-3 über Milliarden Jahre im Mondstaub ablagern .

Helium-3 vom Mond – eine Kostenfrage

Das Problem am Abbau sämtlicher Rohstoffe des Mondes sind natürlich die Kosten. Allein 1 kg in den Weltraum zu bringen, kostet derzeit 12 000€!

Dennoch gibt es Projekte zur Erforschung der Möglichkeiten. Besonders durch den Fund von Wasser durch die indische Sonde Chandrayaan-1 änderte sich einiges. Wenn sich eine Station autonom auf dem Mond versorgen könnte, würde das natürlich die Kosten reduzieren. Es wird bereits von einem Goldrausch auf dem Mond gesprochen. Die NASA hat gemeinsam mit der ESA, JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) und CSA (Canadian Space Agency) das Artemis-Programm ins Leben gerufen. Das Ziel ist es, wieder Menschen auf den Mond zu bringen. Aber auch China hat eine internationale Mondforschungsstation geplant.

Das Rennen ist also eröffnet.

Der Mond und seine Rohstoffe in Das Erbe von morgen

In meiner Space Opera haben sich sämtliche Staaten zusammengeschlossen, um die Rohstoffe auf dem Mond abzubauen. Es gibt eine dauerhaft bemannte Mondstation, auf der Forscher, Bergleute und sonstiges Personal arbeiten. Außerdem können sich Studierende für regelmäßige Praktikumsplätze bewerben. Eine richtige Besiedelung des Mondes, quasi „Mondmenschen“, gibt es nicht. Denn das Leben auf unserem Trabanten ist kein angenehmes.

Stellt euch ein Leben ohne blauen Himmel vor. Ihr müsstet für jeden Spaziergang einen Raumanzug anziehen und ansonsten müsstet ihr den gesamten Tag in einem Gebäude verbringen. Ich weiß ja nicht, ob das so erstrebenswert ist.

Die Mondstation ist vollkommen autark und versorgt die gesamte Raumflotte mit Helium-3 und anderen Rohstoffen.

Ich habe mich also nah an dem orientiert, was derzeit in Planung ist.

Quellen:

Interlune der geplante Abbau von Helium-3 auf dem Mond

Energie der Zukunft oder kompletter Reinfall? – Fusionsenergie erklärt (YouTube)

Helium-3 auf Wikipedia

Artemis-Programm auf Wikipedia

Internationale_Mondforschungsstation auf Wikipedia

Beitragsbild: https://unsplash.com/de/@nasa

Ada Lovelace

Am heutigen Weltfrauentag möchte ich euch eine der Frauen vorstellen, die vielen noch unbekannt ist, dabei wird sie oft als erste Programmierein bezeichet und das bevor es überhaupt Computer kam.

Willkommen zu meiner Reihe Science & Fiction in der ich euch zunächst die wissenschaftliche Grundlage vorstelle und am Ende die Verbindung zu Das Erbe von morgen herstelle.

Familie und Kindheit

Augusta Ada Byron King kam am 10.8.1815 in London zur Welt. Ada Vater, George Gordon Byron, war ein bedeutender Dichter der Romantik in England, hatte aber auch einen ausschweifenden Lebensstil, war Schürzenjäger mit einigen Affären und einem Haufen Spielschulden. Adas Mutter, Anne Isabella Noel, verließ ihren Mann nur einen Monat nachdem sie ihre Tochter geboren hatte und kehrte zurück zu ihren Eltern. Byron verließ England. Er nahm am Freiheitskampf der Griechen teil und verstarb dabei, als Ada acht Jahre alt war. Sie hatte ihren Vater nie kennengelernt.

Aus Angst, dass das Kind wie ihr Vater werden könnte, wurde Ada – entgegen der damaligen gesellschaftlichen Normen – in Naturwissenschaften unterrichtet. Ihre Mutter verbannte alles Künstlerische aus ihrer Umgebung, selbst Malen gab es nur mit dem Zirkel. Dennoch entwickelte Ada im Laufe ihres Lebens eine Leidenschaft für Musik und spielte Harfe.

Es zeigte sich bereits in frühen Jahren, dass Ada einen sehr analytischen Verstand besaß und ihre Visionen ihrer Zeit voraus waren. Sie liebte Maschinen, träumte von Flugmaschinen und schrieb ein Buch über die „Fliegologie“. Ihr gesundheitlicher Zustand, sie war oft krank, hielt sie nicht von ihrer Begeisterung für die Naturwissenschaften ab.

Die Bekanntschaft mit Charles Babbage

Am 10. Mai 1833 macht die damals erst 17-jährige Ada im Palast von Saint James Bekanntschaft mit dem Mathematiker und Allround-Genie Charles Babbage (1791–1871). Er arbeitet zu dem Zeitpunkt bereits seit zehn Jahren an einer Rechenmaschine. Sie soll helfen, die immer komplexeren Berechnungen im Zuge der Industrialisierung zu lösen.

Es entstand ein wissenschaftlicher Austausch und am Ende wurde sie auch seine Mitarbeiterin.

Die „analytische Maschine“ von Babbage wurde zu seinen Lebzeiten nie gebaut, da man zur damaligen Zeit bisher nicht über die nötige Feinmechanik verfügte und das britische Parlament auch die Fördermittel verweigerte. Sie hatten die Vorgängermaschine bereits mit 17.000 britischen Pfund gefördert.

Die Maschine wäre groß wie ein Waggon gewesen, drei Meter hoch und hätte auch aus Zehntausenden Einzelteilen bestanden. Sie sollte von einer Dampfmaschine angetrieben werden.

The Notes von Ada Lovelace

Auch wenn er die Fördermittel nicht bekam, hielt Babbage 1842 einen Vortrag darüber in Turin. Auf dieser Grundlage verfasste der italienische Mathematiker Luigi Federico Menabrea eine Abhandlung darüber auf Französisch. Diese erschien in der Schweiz.

Babbage bat Ada dies auf Englisch zu übersetzen. Sie erweiterte diese Übersetzung durch eigene Anmerkungen und auch durch Weiterentwicklungen, die sie selbst als „Notes“ bezeichnete. Diese „Notes“ waren am Ende doppelt so lang wie der ursprüngliche Artikel. In ihren Anmerkungen fand sich auch eine Anleitung zur Berechnung der Bernoulli-Zahlen.

Die Anweisung enthält die arithmetischen Befehle und die Speicherorte aller Zwischenergebnisse und gilt deshalb heute als erste „Software“, als erstes Computerprogramm.

Die Frau hinter der Wissenschaft

1825 heiratete Ada mit 19 Jahren William King, 8. Baron King. Er war ebenfalls mathematisch unterrichtet worden, ließ sich in die Royal Society aufnehmen und schrieb für sie Artikel ab. Frauen war der Zugang zu Bibliotheken und Universitäten verboten.

Ada bekam zwei Söhne und eine Tochter und klagte über eine unglückliche Ehe, weil ihr neben den Kindern kaum Zeit für ihre Studien blieb. Dass sie von ihrer Mutter in Naturwissenschaften unterrichtet wurde, war für diese Zeit ebenfalls nicht die Norm.

Nachdem Ada 1843 erkrankte, kamen die Kinder zur Großmutter. Sie hatte Magersucht, nahm Opium und Brandy und litt an einer Depression.

Sie verstarb am 27.11.1852 mit nur 36 Jahren in London an Gebärmutterhalskrebs.

Adas Lovelace Rolle in Das Erde von morgen

Neben der Hawking, die der Prototyp für den Überlichtantrieb ist, gibt es auch noch das Schwesterschiff Lovelace. Während der ersten Staffel befindet es sich noch im Bau und wird im späteren Verlauf noch eine größere Rolle spielen.

Quellenangaben:

Deutsches Patentamt – Patenete Frauen

Wikipedia

Geo Wissen

Kleines Q&A

Mich hatte es letzte Woche erkältungstechnisch voll erwischt, deswegen muss der Artikel, der für heute geplant war, leider ausfallen. Damit ihr nicht ganz leer ausgeht, habe ich noch mal ein kleines Q&A für euch. Die Fragen kamen hauptsächlich auf Threads auf.

Wie lang werden die Staffeln?

Geplant sind immer 4–6 Episoden pro Staffel, die als reine E-Books erscheinen. Am Ende jeder Staffel wird es einen Sammelband als Taschenbuch und, wenn ihr euch das wünscht, auch als Hardcover geben.

An der Stelle ein großes Danke an alle, die an meiner Umfrage bei Threads teilgenommen haben. Dort hatte ich gefragt, ob ihr euch überhaupt für jede Episode ein Taschenbuch wünscht, und das Ergebnis war sehr eindeutig: Nein. Wäre der Wunsch da gewesen, hätte ich das natürlich getan, aber so nimmt mir das sehr viel Arbeit ab.

Wird es Filler-Episoden geben?

Ja, aber nicht als E-Book. Die einen lieben sie, die anderen sehen sie nur als nervigen Bremsblock in der Geschichte an. Ich stehe da irgendwie in der Mitte und würde gerne beiden Seiten gerecht werden. Daher kommen die Filler-Episoden nur hier kostenlos auf der Website als Kurzgeschichten. Wer sie lesen möchte, kann dies dann tun, und wer kein Interesse daran hat, lässt sie einfach weg.

Ich werde darin nichts Grundlegendes für den roten Faden der Geschichte erzählen, sondern mehr auf das Zwischenmenschliche eingehen.

Ist Das Erbe von morgen eine Utopie?

Nein. Ich möchte eine hoffnungsvolle Zukunft zeigen, wie sie sein könnte. Ich lasse euch an dieser Stelle einen kleinen Ausschnitt aus dem ersten Band hier, der ganz gut beschreibt, warum ich mich bewusst gegen eine Utopie entschieden habe.

Nur weil wir im Moment in einer friedlichen Welt leben, heißt das nicht, dass Hass und Rassismus aus den Köpfen der Menschen verschwunden sind. Der Nährboden ist nur gerade nicht gut dafür.

Habt ihr noch weitere Fragen?

Die United Space Organization – Wie ist die Raumfahrt organisiert?

Wir kennen sie alle, die großen Weltraumbehörden NASA, ESA, Roskosmos, JAXA und einige mehr. Sie haben alle ihre eigenen Projekte, wie einst die Space-Shuttles, die MIR oder auch die Rosetta-Mission. Aber sie arbeiten auch zusammen, z. B. auf der ISS.

Das wird sich auch in Das Erbe von morgen nicht ändern. Die einzelnen Organisationen sind noch immer vertreten und einige davon werde ich euch in den nächsten Wochen vorstellen, sofern sie im ersten Teil bereits erwähnt werden, und auch, wer sie im Rat repräsentiert.

Um die Ressourcen zu bündeln, arbeiten in meiner Geschichte die Organisationen unter einem „Dachverband“ zusammen, um große Forschungsprojekte besser zu realisieren: die United Space Organization, kurz USO.

Wem gehört das Sonnensystem – Bergbau auf Asteroiden?

Nachdem die Menschheit sich vereint hatte, wurde beschlossen, den Bergbau im All gemeinsam zu betreiben. Daher gehört das Programm zum Abbau von Mineralien auch zur USO. Die Schiffe fliegen alle unter gleicher Flagge und sind in einem Modulsystem aufgebaut, sodass man sie passend für jede Situation „zusammenstecken“ kann. Dieses Modulsystem ist inspiriert von der ISS und der Mir.

Damit es keine Streitigkeiten um die Rohstoffe gibt und es auch nicht zu einer Überproduktion kommt, wird der Bedarf angemeldet und nur das wird auch abgebaut. Missionen im All sind zwar zur Normalität geworden, ein Spaziergang sind sie jedoch nicht. Die Abwägung zwischen Kosten, Nutzen und Risiko hat oberste Priorität.  

Forschungsstationen auf Monden und Planeten

Auch die Forschungsstationen werden gemeinsam gebaut und genutzt. Im ersten Teil wird bereits die Plutostation erwähnt, aber es gibt auch dauerhafte Einrichtungen auf dem Titan, dem Mars, Ganymed und natürlich unserem Mond. Es gibt Forschungen, die unter der USO laufen, aber auch jede Weltraumbehörde kann sich Slots für ihre eigenen Forschungen buchen, immer unter der Voraussetzung, dass alle Ergebnisse transparent geteilt werden.

Der Bau von Raumschiffen – eine Mammutaufgabe

Wie erwähnt fliegen die Raumschiffe unter neutraler Flagge. Sie alle gehören zu den ESS – Earth Space Ships und bilden eine gemeinsame Flotte. Da der Bau natürlich eine große Menge an Ressourcen, sowohl Geld als auch Material, frisst, wird auch hier gemeinsam abgestimmt, welche Bauten notwendig sind.

Das Faktor-Programm – hinaus in die Tiefen des Alls

Hierbei handelt es sich um das Programm, das den FTL (Faster-than-light)-Antrieb entwickelt hat. Auch das ging nur mit einer gezielten Zusammenarbeit aller Forschenden. Das Programm an sich, besonders das Vordringen in den offenen Raum, war umstritten und wird im Laufe der Serie auf jeden Fall ein großes Thema sein. Auch hier wird es noch einmal einen eigenen Blogpost geben, sonst würde das als Übersicht den Rahmen sprengen.

Warum nicht ISA – International Space Agency?

Tatsächlich war dies zuerst der Name des Zusammenschlusses, aber diese Abkürzung gibt es bereits zweimal in Verbindung mit der Raumfahrt. Der Iran und Israel haben beide eine Weltraumbehörde, die mit ISA abgekürzt wird. Daher habe ich mich umentschieden.

Habt ihr noch Fragen, dann stellt sie gerne in den Kommentaren.

Was erwartet euch in „Das Erbe von morgen“?

Kurz gesagt: Space Opera, Near Future, FTL-Antrieb, die Erforschung des Alls und Konfrontation der Menschheit mit dem immer neuen Unbekannten.

Das Erbe von morgen spielt im Jahr 2108, die Menschheit hat nach dem Absturz eines fremden Raumschiffes zueinander gefunden und wagt mit der ISS Hawking jetzt ihre ersten Babyschritte ins All.

Dabei spielt sowohl die Wissenschaft, als auch die Entwicklung der Menschheit im Fokus. Ich werde eine Geschichte erzählen, die eine positive Zukunft zeigt, aber dabei keine Utopie ist. Meine Figuren, werden menschlich sein, mit Fehlern, Ecken und Kanten. Sie müssen sich dem Neuen stellen, für das es noch keine Regeln gibt. Sie werden ausprobieren, welches der beste Weg für sie und die gesamte Menschheit ist.

Sie werden mit jedem ihrer Schritte lernen und sich auf neue Dinge einstellen.

Hard oder Soft Sci-Fi?

Auf einer Skala von 1-10 würde ich die Das Erbe von morgen bei einer 5 ansiedeln. Als Beispiel: Meine Crew muss Vorräte mit auf die Reise nehmen, baut aber auch selbst Lebensmittel an, was heute schon möglich ist. Auf Planeten werden Schutzanzüge getragen, egal, ob die Atmosphäre atembar ist oder nicht, um sich vor Erregern zu schützen und sie müssen dort mit kleinen Fähren landen. Die Ressourcen sind endlich.

Auch beim Antrieb habe ich mich an ein paar Theorien angehängt – mehr dazu in einem anderen Beitrag – die es dazu gibt. Ich werfe für die Interessierten an der Stelle schon mal Miguel Alcubierre als einen Physiker dazu in den Raum. Trotzdem würde ich das eher in den Bereich Soft Sci-Fi einordnen. Außerdem gibt es künstliche Schwerkraft im Raumschiff.

Episoden Serie in Staffeln

Die Geschichte werde ich als Episoden Serie erzählen. Es wird in jeder Staffel ein großes Hauptthema geben, auf das wir zusteuern, aber dennoch wird jede Episode in sich abgeschlossen sein.

Es wird alle drei Monate eine Episode als E-Book (und Taschenbuch?“ erscheinen und mit Abschluss der Staffel einen Sammelband, ebenfalls als E-Book. Außerdem soll es dazu ein Taschenbuch + evtl. ein Hardcover – wenn ihr daran Interesse habt – geben.

Auch wenn ich es zunächst überlegt habe, wird Das Erbe von morgen nicht bei Kindle Unlimited erhältlich sein. Ich möchte von Anfang an alle Plattformen bedienen und mich nicht allein auf Amazon einschießen. Ich werde es aber für On-Leihen freigeben.

Und wann soll es losgehen?

Wenn alles gut geht ab dem 3. Quartal 2025 – bis dahin werde ich euch schon kleine Ausschnitte zeigen und auch ein paar Kurzgeschichten sind geplant, die ihr dann hier auf der Website lesen könnt. Bleibt also gespannt.

Was sagt ihr eigentlich? Die Episoden E-Book only oder hättet ihr gerne auch ein Taschenbuch?

Wenn der Wunsch das Gehirn zwickt

Der Wunsch, Sci-Fi zu schreiben, ist gar nicht so neu, aber ich habe mich nie herangewagt. Ich hatte sogar einmal das Glück, mit einem Astrophysiker zu sprechen, der zu ein paar meiner Ideen sagte: „Schreib das!“

Habe ich es getan? Nein, die Ideen blieben nur vage in meinem Kopf. Ich hatte immer die Sorge, es könnte als schlechte Star-Trek-Kopie angesehen werden. Aber wenn ein Wunsch lange genug in meinem Kopf wächst und mich ständig zwickt, komme ich irgendwann an einen Punkt, an dem ich mir denke: „Scheiß drauf, ich mache das jetzt!“

Und hier stehe ich jetzt. Ich habe Rohfassungen für vier Bände einer Sci-Fi-Serie. Eine Space Opera, angesiedelt in einer greifbaren Zukunft, die vielleicht jetzt geborene Kinder noch erleben könnten.

Eigentlich wollte ich die Website erst später online bringen, aber nachdem ich auf Threads öfter, als ich erwartet hatte, nach dem Stand der Geschichte gefragt wurde, ist sie jetzt schon hier. Das Layout ist noch sehr leer, das wird sich natürlich im Laufe der Wochen ändern.

Es wird sicher noch ein halbes Jahr dauern, bis der erste Band erscheint. Ich sitze an der Überarbeitung. Bis dahin berichte ich hier über die Entwicklung, gebe kurze Textproben heraus, zeige euch Skizzen oder teile einfach allgemein meine Gedanken, die mir während des Prozesses kommen.

An dieser Stelle: Danke für euren Support auf Threads! Und wenn ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare.